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Maria kehrte 1561 aus Frankreich in ein gewandeltes Schottland zurück. Der Protestantismus hatte sich weit verbreitet und war zu einem politischen Machtfaktor geworden. Maria reagierte, in dem sie darauf verzichtete, ihren Untertanen die Religion vorzuschreiben. Sie wollte Königin aller Schotten sein. Es gelang ihr nicht.
Aus protestantischem Adel und Geistlichkeit entwickelte sich eine starke Opposition, die nur auf einen Vorwand wartete, sich der ungeliebten Königin zu entledigen. Diese Gelegenheit ergab sich 1567. Die Königin hatte 1565 ihren Vetter Henry Stewart (Stuart) Darnley geheiratet, diesen aber 1567 aus diversen Gründen von ihrem neuen Geliebten James Hepburn, Earl of Bothwell ermorden lassen. Als sie den protestantischen Bothwell wenige Wochen später heiratete, war die Stunde der Opposition da. Von ihren katholischen Anhängern durch die Hochzeit mit Bothwell entfremdet und doch nicht vor dem Widerstand seiner Glaubensgenossen sicher, wurde Maria Stuart, unter dem Vorwand, den Staat vor ihrem Ehemann retten zu wollen, zur Abdankung gezwungen.
Neuer König wurde ihr Sohn Jakob (James) VI. auch noch ein Baby.
Maria wurde zunächst festgesetzt, konnte aber 1568 nach England zu ihrer Kusine Elisabeth I. fliehen.
Diese läßt Maria sofort verhaften. In den nächsten 18 Jahren ist das Schicksal der ehemaligen schottischen Königin, Teil der englischen Versuche, Schottland zu okkupieren und Element diverser höfischer Intrigen in England, der einige englische Lords zum Opfer fallen. Als Maria 1586 ein letztes Mal versucht, durch aktive Beteiligung an einer Verschwörung Freiheit und Krone wiederzuerlangen, gelangen Briefe der Verschwörerin in die Hände ihrer Feinde. Sie wird in Fotheringhay der Verschwörung gegen die englische Krone angeklagt und schuldig gesprochen.
Am 8. Februar 1587 wird Maria Stuart hingerichtet.
Ihr Sohn Jakob VI folgt als Jakob I von England 1603 Elizabeth I., der Frau, die seine Mutter hinrichten ließ, auf den englischen Thron. England und Schottland sind in Personalunion vereint.
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